31. Oktober 2011



madam wer?
wenn die fantastischen vier sich treffen, bedeutet das arbeitseffizienz in reinkultur. da wird ein konzertgang, ein shabbyshopping, die anpassung von AGBs für 6 shops, das durchlättern sämtlicher kreativbücher und wohnzeitschriften, die komplettplanung des weihnachtsmarktstandespräsentationskonzeptes sowie das auspacken einer ladung neuer produkte in 1,5 tage gepackt. dreimal dürft ihr raten, welchen teil die herren übernommen haben. haaaaaaaaaaaa.
also, was ich damit sagen will: chaos. das wohnzimmer, dass aufgrund der noch lange nicht abgeschlossenen renovierungsarbeiten gerade sowieso eher als zwischenlager dient, wurde binnen kürzester zeit endgültig in einen hindernisparkour umgewandelt.

so. stephie und ich haben lange überlegt, welche die nächste bestellung sein soll. die wahl ist diesmal auf madam stoltz gefallen. mit zink und draht kriegt man uns doch immer, es ist eine schande. was mich komplett überzeugt ist das E aus altem blech. was ein geiles moppet, hömma. kreischalarm. da kriege ich gänsehaut vor freude.

natürlich gibt es noch andere schöne nettigkeiten für den guten geschmack von madam stoltz. flatschneu im shöpchen. immer hier entlang.


29. Oktober 2011



ähm. weiß irgendjemand die adresse?
vier menschen auf dem weg zu einem konzert. gut aussehend und schnieke angezogen im auto. schatzi zückt das navi. "ähm. weiß irgendjemand die adresse von der kulturfabrik?" "öhm. nö." betretenes schweigen. "egal. wir fahren ja nicht zum ersten mal hin. den weg finden wir schon." liebe freundinnen und freunde des guten musikgeschmacks. glaubt mir, wenn ich euch sage: im zeitalter des navigationssystems merkt sich keiner irgendeinen weg. nachdem auch wir dann endlich angekommen sind, begeisterte herr hates mit seinen mannen von diary of dreams mit gewohntem qualitätsstandard. viel neues, viel altes, viele klassiker. sehr schön.

heute morgen ging es für die fantastischen vier weiter in die villa landleben. eine lang geplante reise. nach einem jahr schafften auch wir es endlich mal. sind immerhin knapp 7 km von meiner haustür weg, das muss gut geplant vorbereitet werden. haaa. nun ja.
hätte ich geahnt, wie zauberhaft die villa landleben ist, ich wäre schon 289 mal dort gewesen. eine alte scheune zum shabbyistischen domizil umfunktioniert. mit liebevoll dekorierten tischen zum frühstücken, kuchen futtern, waffeln verspeisen und schnacken. die beiden göttergatten wurden mit kaffee auf der galerie verpflanzt, während die damen mehrere runden durch die scheune drehten (die erste runde zur groben orientierung, die zweite runde zum genauen hingucken, die dritte runde zum vorläufigen festlegen des einkaufsgutes, die vierte runde zum weiteren eingrenzen des möglichen einkaufsgutes .... undsoweiter...). mit glänzenden augen und schicken tüten ging es zwei stunden später wieder nach hause. wirklich eine reise wert.





28. Oktober 2011



ego:x
so heißt sie, die neue CD von dem blauen herrn da oben. und genau zu ihm geht es gleich. ich erwarte jede sekunde die ankunft von stephie und göttergatten, so dass es los gehen kann zum heutigen konzertereignis in krefeld. diary of dreams. *jiwha*
die neue CD für mich sowieso ein grund zum feiern, da herr hates tatsächlich den synchronsprecher von nicolas cage dazu bekommen hat, texte zu versprachlichen. natürlich wusste der herr hates, dass nicolas cage mein jugendheld ist. hier eine kostprobe. stunden könnte ich da zuhören. stunden!



und weg, die fantastischen vier sind raus.

25. Oktober 2011



wie konnte das denn passieren.

eigentlich war der plan, vor 2012 den lötkolben nicht mehr auszupacken. mitnichten. da wollten vorher noch ein paar aufträge erledigt werden. und bei der gelegenheit habe ich gleich noch ein paar neue motive bei den 'collagen hinter glas' gezaubert.


somit steht den weihnachtsmarktvorbereitungen *kreisch* nichts mehr im wege. ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll..................................... am besten erstmal was essen.



24. Oktober 2011



eins zwo tschatschatscha.
ein höchst unproduktives weil höchst erkältetes wochenende liegt hinter mir. kein mitleid bitte. ich finde, wenn man schonmal erkältet ist, hat man auch jedes recht, seinen hintern mind. 24 stunden nicht von der couch zu heben. es sei denn, es muss teenachschub her. außerdem die gelegenheit, stumpfsinnig TV zu gucken, ohne sich dafür schämen zu müssen. gestern war tag der tanzfilme, denn nach "grease", "staying alive", "footlose" und "flashdance" stand ich kurz davor, mit meiner wärmflasche "dirty dancing" auf dem sofa nachzuspielen. schatzi rettete mich quasi in letzter sekunde mit einer phantastischen pilzlasagne.

angesteckt hat mich kurz vor ihrem abgang noch meine schwangere kollegin, die sich am freitag in den mutterschutz verabschiedete. so habe ich wenigstens noch eine bleibende erinnerung. ha. geschenkt bekam sie unter anderem einen babyquilt. dafür greife ich dann auchmal in den geschlechtsneutralen farbtopf.

22. Oktober 2011



häkeln de.luxe
seit ein paar wochen bin ich besitzerin einer mördermäßigen häkelnadel der größe 12, da ich schon immer mal ausprobieren wollte, mit stoff zu häkeln. gestern habe ich mir dann einen eher hässlich zu bezeichnenden bettbezug gegriffen, bei dem ich mich schon ewig frage, was ich damit eigentlich anfangen soll. farben toll, motiv..äh..nunja. gute voraussetzungen also. in streifen gerissen (oberarmschmerz), aufgerollt zu einem fußballgroßen knäuel (noch mehr oberarmschmerz) und ab auf die häkelnadel. die bewegungen sind etwas... brachialer und ausschweifender (handinnenflächenschmerz). aber rein motivationstechnisch der knaller, weil man im null komma nix fortschritte sieht. und nach 4 stunden war der neue bettvorleger fertig. mit einem stattlichen durchmesser von 60 cm. kann man nicht meckern. vielleicht wird es noch zu einem kissen umgewandelt. ich bin unschlüssig.


17. Oktober 2011



im dienste des melsackes. teil 2.
und wenn man denkt, es gibt nichts mehr, kommt von irgendwo ein mehlsack her. ha.
nach dem mehlsack-massaker zur erschaffung eines monster-quilts ist tatsächlich noch der ein oder andere übrig geblieben. geflickt... schrubbelig... gelöchert... mit einem wort: herrlich.
zu kissen verarbeitet ins shöpchen gezogen.
somit kann ich auf meiner bis.zum.weihnachtsmarkt.to.do-panikliste hinter kissen schonmal ein häkchen machen. immerhin.

so. außerdem ist mir von den ganzen schokokeksen irgendwie ein wenig... naja, nicht schlecht, aber... ich denke, ich werde jetzt erstmal was richtiges essen (da schatzi nicht da ist, heißt das: lecker soja-bolognese von gestern aufwärmen. nudelwasser ist gerade schon übergekocht). im dunklen wohnzimmer, da mir heute morgen die jalousie gerissen ist. ein aufregender tag.



keep calm and eat a cake.
mein schicksal in der kulinarischen bloggerwelt. es ist ja zum verzweifeln. wo man hinguckt photos von saftigen schokoladenkuchen, muffins, brownies. einer schlotziger als der nächste. da kriege ich soooooooooooolche reißzähne. gehe in die küche und... nix. da ich weder backe noch koche, kann ich lediglich traurig auf diverse pakete bio-maiswaffeln runterblicken. außerdem ist hier gerade schokoladenfreie zone, was an sich schon schwere zeiten sind.
nach meiner allmontäglichen morgenreise durch die blogs stand ich heute mal wieder mit erweiterten pupillen und zitternden händen in der küche und beschimpfte drei packungen bio-maiswaffeln, weshalb sie nicht dieser oder dieser kuchen oder diese whoopies seien.

und ja, heute habt ihr mich soweit. ich bin tatsächlich extra zum supermarkt gefahren, um schokokekse zu kaufen. ein magerer ersatz, ich weiß, aber hauptsache kalorien. da bin ich nicht so wählerisch...

und während ich die letzten worte tippe, schiebe ich mir glücklich grinsend den letzten keks rein. gut, dass ich zwei packungen gekauft habe.

16. Oktober 2011



der sonne entgegen.
auf den letzten drücker, sozusagen vom puren schlechten gewissen getrieben, bei dem wetter nichtmal die nase rausgestreckt zu haben (was mich normalerweise ungeschlagen unbeeindruckt lässt), ging es doch noch zum sonntagsspaziergang.

und während schatzi gerade lecker kocht, werde ich nun hochoffiziell die beine auf die couch legen und das heutige fernsehprogramm checken. in diesem haushalt sind die rollen ganz klar verteilt.

12. Oktober 2011



god jul.
da ist sie.
die, auf die wir alle gewartet haben.
die, nach der wir uns schon seit februar die finger lecken.
die einzigartige. die großartige.
die letzte und somit weihnachtsausgabe vom jeanne d'arc living magazin.

mit vor aufregung zitternden händen und geröteten bäckchen kann diese nun hier vorbestellt werden.

und wenn ich noch eine empfehlung abgeben darf, da das mein persönlicher favorit ist: das jeanne d'arc living weihnachtsbuch, das letztes jahr in zeitschriftenform erschienen ist. da habe ich noch ein paar exemplare von hier vorrätig. ich hab's noch als buch, welches schon ganz zerfleddert vom ganzen durchblättern ist.

ich glaube, nun ist es soweit. mit dem vorweihnachten. ich denke, ich werde mir morgen die erste packung rumkugeln kaufen.



11. Oktober 2011



hylde.gard
ihr habt es so gewollt. we proudly present (oder wie stephie sagen würde: trommelwirbel, konfetti und ahoibrause)
: hylde.gard.
und was lernen wir daraus? einfach mal aufs bauchgefühl achten. denn "hylde" war auch stephies erster einfall für das regal ohne namen. dann waren wir aber unsicher, ob jemand außer uns den humor versteht, ein regal regal zu nennen. denn nichts anderes bedeutet "hylde" auf dänisch.
als ich mich in den urlaub aufmachte, lag der "ordnungshüter" vorne und ich dachte noch: gut, dass wir vorher nochmal gefragt haben. und jetzt ist es doch hylde geworden. die gute. und zwar mit abstand.


von stephie gebauchpinselt, lange als reck with no name von links nach rechts geschoben, von euch getauft und endlich von mir beschriftet ist hylde.gard nun das neuste mitglied der heimARTliebe.familie. wenn das mal kein teamwork ist...



10. Oktober 2011



wer hat an der uhr gedreht.
da schaut man mal kurz nicht hin und zack, schon ist eine woche rum. unverschämtheit.

mir scheint, dass sich das vorweihnachten langsam und unbemerkt eingeschlichen hat. ich tüddel den ganzen tag rum und weiß hinterher nicht mehr, womit genau. typische anzeichen. in einigen wochen ist weihnachtsmarkt, da kriege ich sowieso schon drei monate vorher sauerstoffmangel und weiß nicht, wo ich anfangen soll. und was ich alles noch machen wollte. war nicht gerade erst frühling?

nichts desto trotz hat eine neue kleine nachschub-armee porzellanpüppchen einzug gehalten. auf dem letzten flohmarkt des jahres ergattert beim freundlichen pozellandealer. somit gibt es neben der weißen mathilda und der roten rosalind endlich auch wieder die grüne gertrud und die schwarze susanne vorrätig. ob denen wohl auch eine weihnachtsmütze stehen würde?



4. Oktober 2011



ei der daus. wo kommt ihr denn her?
so oder so ähnlich entfleuchte es sich mir, als ich gestern eigentlich nur schnell eine bestellung verpacken wollte. dass ich öfter mal was wiederfinde, von dem ich bis dato gar nicht mehr wusste, dass ich es besitze... daran habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt. aber eine ganze kiste antiker holzlettern aus alten druckersätzen? das überrascht selbst mich. dabei liebe ich diese holzlettern. besonders die großen.

also nix wie rausgezerrt und befreit aus der beengten kiste, abgefeudelt, zusammengesetzt, was zusammengehört und photoshooting für's shöpchen vollführt. zur feier des tages haben diese supertalente nun auch wieder eine eigene kategorie.

über die ganze befreiungsaktion haben sie sich so gefreut, dass sie papphütchen aufgesetzt und eine singende polonaise vollführt haben, als die kamera aus war. es wurde ein langer abend. ich schwöre...




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