porzellan|tattoos


manche ideen müssen reifen. 
und manche ideen müssen seeeeeeeeehr gründlich reifen. 

seit unserer hochzeitsfeier vor zwei jahren schubse ich einen großen karton mit altem geschirr von links nach rechts und wieder zurück. als ich damals vorschlug, die tische mit altem geschirr einzudecken, weil das ansonsten so gar nicht zur tischedeko passt (völlig logisches argument, wie ich finde), warf schatzi als erstes ein: "und was machen wir danach mit dem ganzen plunder?" (männer! wie irrelevant ist DAS denn bitteschön?!), woraufhin ich entgegnete, dass ich das wunderbar für's shöpchen benutzen könnte - keinen blassen schimmer zu dieser zeit, aber der mann war beruhigt und die jagd auf schönes altes geschirr konnte beginnen. 

irgendwann reifte dann die idee von porzellantattoos heran... einiges rumgefrickel folgte sowie der talentfreie versuch des mannes, plissees an die fenster des arbeitszimmers zu befestigen, wobei er den gesammelten vorrat fertig tätowierter teller und tassen von der fensterbank fegte. muaaaaaaah. 

nun aber ist sie fertig, die erste armee kalligrafietätowierter porzellanteller und -tassen. sie sind nicht lebensmittelecht, aber dafür sind sie ja auch nicht gedacht, woll? an die wand sollen die teller, an die wand, freundinnen und freunde des guten geschmacks. damit sie einem ihre botschaft jederzeit entgegenbrettern können. und die tassen sind wunderwunderschöne kerzenhalter. einfach eine kerze mit ein oder zwei wachsplättchen befestigen und zack. ich liebe alte tassen als kerzenhalter und es tummeln sich immer diverse auf unserem esstisch. und nein, es ist noch nie eine kerze umgekippt - also ehrlich. haaaaaa... 

eingezogen sind die schätze in die neue porzellan-WG
husch husch...








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